Hintergrund
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Unser Weimar
Allna
Das Dorf Allna liegt am Fuße des markanten "Anzenkopfes". Der Fluß "Allna" gab dem Ort seinen Namen. Schon im Jahr 807 n.Chr. wurde der Ort in einer Urkunde genannt. Die weithin bekannte Fachwerk-Kirche wurde 1782 erbaut. Die ehemalige Schule ist jetzt das Bürgerhaus des Dorfes und Unterkunft der freiwilligen Feuerwehr Allna. Als Sehenswürdigkeit gilt auch das mittelalterliche "Sühnekreuz", welches sich jetzt am Bürgerhaus befindet. Gebietsreform war 1974.

Argenstein
Direkt am Ufer der Lahn befindet sich die sehenswerte und weithin bekannte Mühle von Argenstein. Im Jahr 1332 wurde der Ort erstmals in einer Urkunde erwähnt. Etwa 100 m lahnaufwärts befindet sich noch die Sandsteinbrücke, welche den gesamten Verkehr der B 3 aushält. Die Brücke über den Allna-Zufluß leitet den Verkehr in das Dorf und zu den Nachbarorten Wenkbach und Niederwalgern. 1974 wurde Argenstein zu einem Ortsteil von Weimar.

Kehna
Über dem Dorf Kehna erblickt man die kleine Fachwerk-Kirche, welche 1779 neu erbaut wurde. Um 1140 wird der Ort in alten Lebensverzeichnissen erwähnt. Am Dorfrand fließt der Walgerbach durch das seit einigen Jahren angelegte Natur- schutzgebiet. Aus dem ehemaligen Gemeindebackhaus entstand ein interessantes Bürgerhaus für die rd. 60 Einwohner des Dorfes. Seit 1974 Ortsteil von Weimar.

Niederwalgern
Als alte Siedlung mit einer wehrhaftigen Kirche ist Nie-derwalgern bekannt. 1235 war die erste urkundliche Erwähnung. Oberhalb des Dorfes setzte der Walgerbach schon eine Mühle in Gang. Eine Mittelpunktschule, welche jetzt 25 Jahre besteht, bildet heute für die Umgebung eine wichtige Stelle. Vorausgegangen waren schon 2 Schulen des Ortes. Letztere wurde zu einem modernen Bürgerhaus mit Arztpraxis sowie Räumlichkeiten zu einem Laienspieltheater umgebaut. Seit Stillegung der Bahnlinie Niederwalgern - Herborn hat Niederwalgern die Bezeichnung "Bahnknotenpunkt" verloren. Dennoch ist die Station für die Anschlüsse Frankfurt-Kassel äußerst wichtig für die täglichen Pendler in diesen Richtungen. 1974 schloss sich der Ort der Großgemeinde Weimar an.

Niederweimar
1138 war für Niederweimar die erste urkundliche Erwähnung. Mitten im alten Ortskern befinden sich die alte Kirche sowie die erste Schule. Die zweite Schule wurde von 1974 bis 1998 als Sitz der Verwaltung der Großgemeinde Weimar genutzt. Ab 1999 befindet sich diese Verwaltung in dem neu erbauten modernen Rathaus in der alten Bahnhofstrasse. 1902 wurde das Hauptgebäude der heutigen Grundschule errichtet. Neueren Datums sind die Advents-Kirche sowie das Bürgerhaus Niederweimar. Am Ort vorbei fließt die Allna, welche bei Argenstein in die Lahn mündet. Durch das Lahnkies-Werk ist bei Niederweimar das jetzt weithin bekannte Freizeitgebiet "Weimarer See" entstanden. Neuste Ausgrabungen im Bereich des Kieswerkes belegen, dass vor 5000 Jahren dort eine Siedlung bestanden hat. Nähere Ergebnisse sind noch nicht abgeschlossen. 1974 wurde der Ort Mittelpunkt der Großgemeinde Weimar.
 
Nesselbrunn
Der Deutsche Orden hatte in Nesselbrunn Besit- zungen; daher wurde das Dorf 1338 erstmals in einer solchen Urkunde erwähnt. Dicht am Dorf fließt die Ohe vorbei und setzte früher die "Hetschmühle" in Gang. Die Bewohner des Dorfes waren der Kirche von Weitershausen angeschlossen und auch die Schule befand sich dort. Als 1974 die Großgemeinde Weimar gebildet wurde, schloss sich Nesselbrunn dort an. Eine alte Kultstätte unserer Vorfahren befindet sich unweit des Ortes am "Gansei". Neu erbaut wurde das Bürgerhaus, welches auch für die Freiwillige Feuerwehr Räume enthält.

Oberweimar
Als ein wichtiger Punkt ist Oberweimar schon im Altertum bekannt, obwohl die erste urkundliche Erwähnung erst im Jahr 1159 erfolgte. In der Mitte des Dorfes erhebt sich die Martins-Kirche, welche auf den Fundamenten früherer Kirchen erbaut wurde. Im jahr 1733 wurde sie eingeweiht. In unmittelbarer Nähe war die Schule für Oberweimar und Kehna. Die Scheune des Pfarrhofes wurde zu einem evangelischen Freizeitheim umgebaut und hat Besucher aus Nah und Fern. Das bestehende Ortsjugendheim, welches 1992/93 erweitert wurde, ist zu einem modernen Bürgerhaus geworden. Alte Fachwerkhäuser befinden sich im Ortskern des Dorfes Oberweimar. Germershausen: Im Bereich des Schlosses Germershausen befinden sich 9 spätmerowingische Grabhügel. Sie weisen auf eine frühe Besiedlung dieser Gegend hin. 1389 finden wir eine erste Erwähnung des Rittergutes Germershausen. 1511 wird das Gut von Johann v. Heydwolff erworben und ist heute noch im Besitz dieser Familie. Ruchesloh: ist eine alte Gerichtsstätte südöstlich von Oberweimar Reizberg: alte Malstatt des gleichnamigen Gerichts auf dem Südwesthang der flachen Kuppe des Reizberges (im Volksmund als "Köppche" bekannt. Eichhof: der Hof wurde 1263 erwähnt. Er stand neben der Straße nach Kehna. Nach1414 wurde daraus eine Wüstung.
 
Roth
Seit seiner Entstehung, welche 1302 urkundlich belegt wurde, ist das Dorf eng mit dem Lahnfluß verbunden. Oft genug wollte sich der Fluss dieses Gebiet bei Hochwasser wieder zurückholen. Erst 1928 wurde ein Schutzdeich um das Dorf gebaut. Mehrere Brücken führten an der Mühle über den Fluss hinweg. Aus der Mitte des Dorfes ragt der wuchtige Kirch-turm, in dessen Nähe sich auch die Schule befand. Daraus entstand ein neuzeitlicher Kindergarten. Am Fuße des "Geiersberges" wurde in den Jahren 1996 ein modernes Bürgerhaus mit Kegelbahn und Gaststätte errichtet. 1974 schloss sich Roth der Großgemeinde Weimar an.

Stedebach
In der Zeit von 800 bis 1000 n.Chr. befand sich auf dem Rickelskopf eine Höhenburg. Die erste Erwähnung des Ortes war um 1250. Nach 1476 waren alle Höfe im Besitz des Deutschen Ordens. Ende des 15. Jahrhunderts ist dort eine Wasserburg errichtet worden. Spuren davon sind noch heute zu sehen, denn 1850 wurden die letzten Reste abgetragen. Schöne alte Fachwerkhäuser sind im Dorf erhalten geblieben. 1974 schloss sich auch Stedebach der Großgemeinde Weimar an.


Weiershausen
Das Dorf Weiershausen wurde erstmals 1285 in einer Urkunde des Deutschen Ordens, welcher hier Besit-zungen hatte, genannt. Die fortschrittlichen Bürger des Ortes nutzten schon 1913 die Technik um eine Was-serleitung zu erhalten, obwohl nur 76 Personen dort wohnten. Im Jahr 1998 waren es auch nur 78 Einwoh-ner in Weiershausen. Eine heute noch in Betrieb befindliches Backhaus steht im Mittelpunkt des Dorfes, welches seit 1974 zur Großgemeinde Weimar gehört. Eine wesentliche Verbesserung erfuhren die Bürger durch den Bau des Dorfgemeinschaftshauses und der Unterkunft der Freiwilligen Feuerwehr.

Wenkbach
In der Mitte des Dorfes Wenkbach, welches wie Roth, im Jahr 1302 erwähnt wird, steht die alte Wehrkirche. Unweit davon erinnert ein Bauwerk an die Brunnen des Dorfes, welche neben dem Backhaus ein wichtiger Bestandteil des Dorfes waren. Ein alljährlich stattfindender Dorfmarkt lässt das historische Geschehen wieder aufleben. Die 1936 erbaute Schule ist heute das Bürgerhaus des Ortes Wenkbach. Dort befindet sich auch das Archiv der Gemeinde Weimar und erinnert mit seinem Namen "Herbert Kosog" an den Gründer des heute seltenen und wichtigen Aufbewahrungsort alter Schriften und Aufzeichnungen über alle Ortsteile Weimars. Mitten durch den alten Ortskern fließt, teils verrohrt, der Wenkbach, welcher in den Wäldern von Germershausen seine Quellen hat. Am Ortsrand in Richtung Niederwalgern hat sich ein großes Industrie-gebiet gebildet, welches für Weimar von besonderer Bedeutung ist. Das Dorf mit seinen 680 Einwohnern schloss sich 1974 der Großgemeinde an und erlebt seitdem ständig wachsende Zahlen.
 
Wolfshausen
Zu dem alten Dorf Wolfshausen gehörte die bekannte Nehemühle an der Lahn. Der Ort wurde 1274 erstmals in einer Urkunde genannt (in 1999 = 725 Jahre). Um die Jahrhundertwende 1900 waren die Sandsteinbrüche von Wolfshausen weithin bekannt. Eine aus dem 11. Jahrhundert stammende Kirche prägt das Bild des mittelalterlichen Dorfes. Seine Schule, welche 1774 erbaut wurde, ist heute zu einem Bürgerhaus umgebaut. Am Rand des Wolfsbaches wurde vor längerer Zeit das Jugendheim des Kreises Marburg erbaut und gewährt seitdem vielen Jugendlichen Freizeiten. Eine Moto-Cross-Strecke an der B 3 macht Wolfshausen weithin bekannt. Der Anschluss zur Großgemeinde Weimar erfolgte im Jahr 1974